Updates poppen immer im ungünstigsten Moment auf – und trotzdem solltest du sie nicht dauerhaft ignorieren. Der Trick ist, die dringenden von den unwichtigen zu unterscheiden und den Zeitpunkt selbst zu bestimmen.
Diese Updates gehören sofort installiert
Sicherheitsupdates schließen Lücken, über die Schadsoftware auf deinen PC gelangen kann. Sie tragen oft „Sicherheitsupdate“ oder eine KB-Nummer im Namen. Diese Kategorie hat Vorrang – am besten noch am selben Tag.
Das kann warten
- Funktionsupdates (die großen, ein- bis zweimal im Jahr) darfst du ruhig ein paar Wochen liegen lassen, bis erste Fehler behoben sind.
- Optionale Treiber-Updates nur installieren, wenn du ein konkretes Problem hast – „läuft“ ist ein guter Grund, nichts anzufassen.
Neustarts planen statt erdulden
Unter Einstellungen → Windows Update → Nutzungszeit legst du fest, wann Windows dich nicht mit Neustarts stören darf. So installiert das System nachts und du wirst nicht mitten in einer Aufgabe unterbrochen.
Faustregel
Sicherheitsupdates schnell, Funktionsupdates entspannt. Und vor jedem großen Update: einmal kurz die wichtigen Daten sichern.